NACHSPIELZEIT

Oriana D’Aleo & Svenja Schlenker

Fußball der Frauen: Zwei Vereine, zwei ganz unterschiedliche Ansätze. Wir sprechen mit Oriana D’Aleo (VfB Obertürkheim, VfB Stuttgart) und Svenja Schlenker (Borussia Dortmund), die als Abteilungsleiterinnen den Aufbau des Frauenfußballs in beiden Vereinen vorantreiben.

Der VfB Stuttgart hat sich dafür entschieden, den Fußball der Frauen über den Weg einer Kooperation mit einem bereits bestehenden Verein zu realisieren. Dafür ist die Entscheidung letztendlich auf den VfB Obertürkheim gefallen, dessen erste Frauenmannschaft in der Regionalliga spielt und der auch bis in den Juniorinnen-Bereich einen Unterbau vorweisen kann. Die Sportanlagen in Obertürkheim liegen ein paar Kilometer entfernt vom Gelände des VfB Stuttgart in Bad Cannstatt. Offiziell startet die Kooperation mit der Saison 2022/2023, aktuell laufen die Vorbereitungen auf allen Ebenen. Oriana D’Aleo schildert uns den gesamten bisherigen Prozess aus Sicht des kleineren Kooperationspartners und macht klar, was sie und der VfB Obertürkheim auch von der Zusammenarbeit erwarten.

Borussia Dortmund geht einen ganz anderen Weg. Dort hat man sich dazu entschlossen, eine eigene Frauenmannschaft zu gründen und gewissermaßen von null an in der Kreisliga anzufangen. Dazu mussten erste Strukturen geschaffen, Personalien geklärt und der gesamte Kader aufgestellt werden. Svenja Schlenker und ihrem kleinen Team war es im ganzen Prozess wichtig, dass auch die neue Abteilung die Werte des BVB widerspiegelt und das Auftreten nach innen und nach außen zur DNA des Clubs passt.

Interessant wird es spätestens nach den beiden Gesprächen, wenn man sich die Gemeinsamkeiten, aber vor allem auch die Unterschiede vor Augen führt. Der jeweils gewählte Weg bringt ganz eigene Aspekte mit, welcher davon langfristig möglicherweise besser sein wird, muss sich dann erst noch zeigen.

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VfB Stuttgart / VfB Obertürkheim

Borusssia Dortmund

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